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Forschung · Lehre · Netzwerk · 2013–2017

Kompetenzzentrum für
Luxusmanagement

Content · Community · Collaboration

Universität St. Gallen · Institut für Marketing

55+

Marken & Universitäten

20+

Abschlussarbeiten

8

Formate & Programme

4

Aktivjahre

Das Zentrum

Ein Themenfeld institutionell
verankern

Luxusmanagement lag 2013 an den meisten Universitäten zwischen den Stühlen – zu kulturell für klassische Betriebswirtschaft, zu kommerziell für Kulturwissenschaften. Das Kompetenzzentrum für Luxusmanagement an der Universität St. Gallen gab diesem Feld eine institutionelle Heimat: einen Ort, an dem Forschung, Lehre und Praxisaustausch systematisch zusammenwirkten.

Das Zentrum wurde 2013 am Institut für Marketing der HSG gegründet, mit Benjamin Berghaus als Leiter. Es arbeitete entlang dreier Wirkdimensionen – Content, Community und Collaboration – und verstand sich dabei ausdrücklich als Plattform: klein im Kern, groß in der Reichweite.

Bis 2017 entstanden unter dem Dach des Zentrums Bücher, Zeitschriftenbeiträge, Dissertationsprojekte, Lehrformate in drei Sprachen und ein Netzwerk, das über 55 Marken und Universitäten umfasste. Das Zentrum schloss seinen Betrieb 2017 ab; viele der initiierten Projekte und Kooperationen wirkten darüber hinaus weiter.

Eckdaten

Zeitraum

2013–2017

Institution

Institut für Marketing
Universität St. Gallen (HSG)

Leitung

Dr. Benjamin Berghaus

Rolle

Gründung, Leitung, Forschung,
Lehre, Netzwerkaufbau, Consulting

Schwerpunktthemen

Omnichannel-Erlebnisse · Glocal Branding
Luxury Millennials · Markenstrategie im Premiumsegment

Konzept

Drei Säulen. Ein System.

Das Zentrum wählte seine Projekte nicht nach verfügbaren Ressourcen aus, sondern nach ihrem Wert entlang dreier Dimensionen: Welchen Wissensinhalt schafft ein Projekt? Welche Gemeinschaft entsteht dadurch? Mit wem kann man es gemeinsam realisieren?

I

Content

Das Zentrum veröffentlichte Forschungsergebnisse in internationalen Fachzeitschriften und Buchkapiteln, betreute über 20 akademische Abschlussarbeiten und baute mit der Luxury Thesis Collection sowie dem Luxury Reader eine fortlaufende Publikationsinfrastruktur auf. Wissen entstand nicht als Nebenprodukt, sondern als Ziel.

II

Community

Um das Zentrum herum entstand ein interdisziplinäres Netzwerk aus über 55 Marken und Universitäten – gepflegt durch wiederkehrende Formate wie den Luxury BrownBag an der BaselWorld, den HSG Luxury Day und die St. Gallen Luxury Alliance. Das Netzwerk war kein Adressbuch, sondern eine aktive Austauschgemeinschaft.

III

Collaboration

Das Zentrum funktionierte als Plattform: Es verband Forschende, Lehrende, Studierende und Praktiker in gemeinsamen Projekten, die für mehr als eine Gruppe Wert schufen. Das strategische Forschungsprojekt «Next Generation Luxury» mit einem Konsortium aus 12 Universitäten war der deutlichste Ausdruck dieses Prinzips.

«Content, Community and Collaboration guide the selection of our projects.» — Benjamin Berghaus, St. Gallen Luxury Alliance 2017

Formate & Programme

Acht Formate.
Ein Themenfeld.

Das Programm des Zentrums umfasste Lehr-, Forschungs- und Netzwerkformate, die bewusst aufeinander abgestimmt waren: Erkenntnisse aus der Forschung flossen in die Lehre; Praxisfragen aus dem Netzwerk schärften die Forschungsagenda.

Lehre

Master- & Bachelor-Seminare

Mehrsprachige Formate auf Deutsch, Englisch und Französisch – u.a. mit Wittig, Sommerrock, Merk, Reinecke und Kritzmöller.

Lehre

Management Workshops

Praxisformate zu Omnichannel-Erlebnissen, Glocal Brand Management, Luxury Millennials und differenzierenden Kundenerlebnissen im Luxussegment.

Forschung

Dissertationsprojekte

Initiierung und Betreuung von Doktorarbeiten; über 20 abgeschlossene und laufende akademische Arbeiten im Zeitraum 2013–2016.

Forschung

Next Generation Luxury

Strategisches Konsortialforschungsprojekt mit 12 Universitäten zur internationalen Luxus-Marktsegmentierung der Millennials; Ergebnis: St. Gallen Luxury Trend Study 2017.

Forschung

Luxury Thesis Award

Auszeichnung herausragender Abschlussarbeiten mit Praxisbezug zum Luxusmanagement – zur Sichtbarmachung der besten Forschungsbeiträge aus dem Netzwerk.

Netzwerk

St. Gallen Luxury Alliance

Jährliches Partnertreffen der Marken, Institutionen und Lehrenden – Austausch über Forschungsagenda, Kooperationsmöglichkeiten und laufende Projekte.

Netzwerk

Luxury BrownBag (BaselWorld)

Akademisch-praktischer Austausch im Rahmen der Uhrenmesse; die 4. und 5. Ausgabe fanden 2016 statt. Das Format verband Forschende und Entscheider in direktem Dialog.

Netzwerk

HSG Luxury Day

Jahresveranstaltung für rund 250 Studierende mit 6 Ikonen-Marken; flankiert durch den MBA Luxury Goods Industry Insights mit ~40 Teilnehmenden und 3 Partnerunternehmen.

Plattform-Prinzip

«We are three people. But if done right, we have the power of a thousand.»

Benjamin Berghaus, St. Gallen Luxury Alliance 2017

Auswahlprinzip

Projekte wurden nach ihrem Mehrwert für mehr als eine Gruppe bewertet, nicht nach internem Aufwand.

«Best case projects integrate and provide value to multiple stakeholders.»

Motivation

Viele der stärksten Formate entfalteten ihren Wert erst im Rückblick – als Netzwerk, als Grundlage für Folgeforschung oder als Beginn von Kooperationen, die über das Zentrum hinaus wirkten.

Reichweite & Netzwerk

Klein im Kern, groß in der Reichweite.

Das Zentrum bestand aus drei Personen – und wuchs trotzdem zu einem der aktivsten akademischen Knotenpunkte im Luxusmanagement im deutschsprachigen Raum. Diese Reichweite war kein Zufall: Sie folgte aus dem Prinzip, gemeinsam mehr zu erreichen als allein.

55+

Marken & Universitäten im Netzwerk

12

Universitäten im Next Generation Luxury-Konsortium

~250

Studierende pro HSG Luxury Day

35+

Beiträge von Studierenden, Forschern & Praktikern

Stakeholder im Netzwerk

Marken des Luxussegments  ·  Partneruniversitäten  ·  Beratungsunternehmen  ·  Fachpresse  ·  Alumni mit Führungserfahrung  ·  Doktorierende  ·  Verbände  ·  Fachverlage  ·  Executive Education  ·  Legal & Branding Consultants  ·  internationale Recruitingpartner

Team & Gründung

Initiiert von vielen.
Geleitet von wenigen.

Das operative Kernteam bestand aus drei Personen. Die institutionelle Verankerung verdankte das Zentrum seinen Gründungsinitiatoren, die das Themenfeld an der HSG strategisch mitpositionierten.

Kernteam (2013–2017)

Dr. Benjamin Berghaus

Leiter des Kompetenzzentrums; PostDoc am Institut für Marketing; Forschung, Lehre und Consulting im Luxusmanagement

Sophie Schüller

Research Associate; Koordination, Forschungsprojekte, Eventmanagement

Lara Haug

Associate Doctoral Student; Dissertationsprojekt im Zentrum

Gründungsinitiatoren

Prof. Dr. Sven Reinecke

Direktor Institut für Marketing, HSG

Prof. Dr. Christian Belz

Direktor Institut für Marketing, HSG

Prof. Dr. Günter Müller-Stewens

Direktor Institut für Betriebswirtschaftslehre, HSG

Martin C. Wittig

Co-Initiator; Lehre & Praxis

Fabian Sommerrock

Co-Initiator; Lehre & Praxis

Leitgedanke

«The motivation of a good project becomes apparent at the second glance.»

Leitprinzip des Kompetenzzentrums für Luxusmanagement

Was das Zentrum leistete, war oft nicht unmittelbar sichtbar: Dissertationsprojekte brauchten Jahre bis zur Publikation, Netzwerkverbindungen entfalteten ihren Wert in späteren Kooperationen, Lehrformate wurden zum Ausgangspunkt für Karrierewege in der Branche.

Die bewusste Entscheidung, nach dem zweiten Blick zu urteilen, hat das Profil des Zentrums geprägt – und dazu beigetragen, dass aus einer kleinen Einheit eine dauerhaft wirkende Struktur wurde.

Gespräch

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