Career
Profiler
Identify · Differentiate · Start
Universität St. Gallen · Talentwerk · Dr. Benjamin Berghaus
>15.000
Teilnehmende
>25
Hochschulen
>300
Arbeitgeber
3
Dimensionen
Karriereplanung beginnt
mit der richtigen Frage
Welcher Job passt zu mir? Welches Arbeitsmodell passt zu meinen Bedürfnissen? Welche Branche zu meinen Zielen – und welches Unternehmen zu meinen Werten? Diese Fragen stellen sich Studierende weltweit. Das Angebot an Antworten ist groß, das Angebot an Methoden oft dünn.
Der Career Profiler schafft eine fundierte Grundlage: Auf Basis eines Online-Fragebogens werden persönliche Interessen-, Kompetenz- und Werteprofile erhoben, sichtbar gemacht und im Vergleich mit Peers reflektiert. Die Erhebung dauert rund 20 Minuten; die Ergebnisse werden in einem persönlichen Beratungsgespräch im Career & Corporate Services (CSC) der Universität St. Gallen vertieft.
Der Career Profiler ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität St. Gallen, von Talentwerk und von Dr. Benjamin Berghaus. Berghaus hat dabei das konzeptionelle und methodische Gerüst des Tools entwickelt: die Auswahl passender wissenschaftlicher Modelle, ihre Operationalisierung für die Lebenswelt von Studierenden und das didaktische Konzept, das aus Daten Orientierung macht.
Projektdaten
Gemeinschaftsprojekt
Universität St. Gallen (Career & Corporate Services)
Talentwerk
Dr. Benjamin Berghaus
Rolle
Konzeptentwicklung, Methodenauswahl,
Operationalisierung, didaktisches Design
Ursprung
Swiss Student Value Survey, HSG 2012
gemeinsam entwickelt mit Dr. Venera Batt,
Universität Basel
Tool
hsgcareer profiler.ch
«Die erste Frage einer Standortbestimmung sollte stets lauten: Was macht dir Freude?»
— Benjamin Berghaus im Interview
Drei Dimensionen. Ein Profil.
Karriereentscheidungen hängen von mehr als Fähigkeiten ab. Der Profiler erhebt Werte, Interessen und Kompetenzen gleichwertig – auf Basis bewährter wissenschaftlicher Modelle.
Sechs Prinzipien, die das Tool tragen
Ein Karrieretool ist nur so gut wie seine methodische Grundlage. Diese Prinzipien sind kein Zufall – sie sind das Ergebnis einer bewussten Auseinandersetzung mit dem, was Karriereberatung leisten kann und soll.
Bekannte Konzepte
Alle drei Erhebungsmodelle sind in der wissenschaftlichen Literatur etabliert und empirisch vielfach belegt. Kein Eigenkonzept – sondern bewusste Auswahl bewährter Instrumente.
Ausgewogene Profile
Werte, Interessen und Kompetenzen werden gleichwertig erhoben. Kein Aspekt dominiert. Das Ergebnis ist ein Profil, das alle drei Dimensionen einer Karriereentscheidung gleichzeitig sichtbar macht.
Eigene Operationalisierung
Die Erhebungsmethoden wurden so adaptiert, dass sie zur Lebenswelt von Studierenden passen – sprachlich, inhaltlich und methodisch. Die Fragen müssen beantwortbar bleiben, ohne manipulierbar zu sein.
Nicht bewertend
Der Profiler kennt keine guten oder schlechten Ergebnisse. Er macht sichtbar, was da ist – und lädt ein, es zu reflektieren, zu hinterfragen und aktiv zu gestalten.
Peer-Vergleich
Die eigenen Ergebnisse werden mit Studierenden verglichen, die sich für ähnliche Branchen oder Funktionsbereiche interessieren. Dieser Vergleich schärft die Selbstwahrnehmung und erweitert den Horizont.
Driver's Seat
Ziel ist Selbstermächtigung, nicht externe Einordnung. Studierende sollen ihre eigenen Karrierechancen erkennen, auszuloten und nutzen – als aktive Gestalterinnen und Gestalter ihres Weges.
Benjamin Berghaus im Interview zum Career Profiler
Universität St. Gallen
Wie das Projekt entstand
Den Startpunkt bildete die Swiss Student Value Survey, die 2012 erstmals an der HSG erhoben wurde – entwickelt von Benjamin Berghaus gemeinsam mit Dr. Venera Batt von der Universität Basel. Damals wollten wir Studierende dazu anregen, sich bei der Karriereplanung mehr über ihre arbeitsplatzbezogenen Werte Gedanken zu machen.
Nach mehreren Durchführungen wurde das Konzept um die Themenfelder Kompetenzen und Interessen ergänzt und zum Career Profiler ausgebaut. Heute bildet das Tool die Grundlage für karrierebezogene Beratungsgespräche im CSC – bei über 1.400 Einzelberatungen pro Jahr.
Gleichzeitig entstanden Erweiterungen: der HSG Talent Profiler und eine Anbindung an Arbeitgeber-Daten, die den Peer-Vergleich auch branchenübergreifend ermöglicht.
Interesse an ähnlichen Instrumenten – für Hochschulen, Karriereservices oder Unternehmen? Oder Fragen zu Konzeption und Methodik des Career Profilers?
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